Eva 6300 Storage – Konfiguration
Als das Eva 6300 Storage zum ersten Mal ankam, dachten wir, es sei ein HP-Kühlschrank. Beim Öffnen sahen wir zwei separate Einheiten mit Festplatten und vielen Kabeln. Die Einrichtung musste einen Sinn haben; zunächst installierten wir VMware 5 auf einem Server – es war unser erster VMware-5-Versuch. Übrigens spürt man den Leistungsunterschied von VM 5 sofort nach der ersten Installation.

Nach der VMware-Installation kam unser eigentliches Thema: Storage geöffnet, Module übereinander gestapelt, Fiber-Controller wie im Handbuch beschrieben verbunden. Eine Fiber-Verbindung an eine Ethernet-Karte angeschlossen und die Hardware-Einrichtung abgeschlossen.
Lassen Sie sich von den Verbindungen im Bild nicht irritieren.
Wir installierten die mit dem Eva gelieferte Software, allerdings musste die Fiber-Karte direkt mit dem Storage verbunden sein. Daher wurde die Installation über den Controller fortgesetzt. Die Default-IP des Controllers lautet 192.168.0.1. Sie können sie später konfigurieren; wir vergaben am Ethernet eine zweite IP, danach lieferte Ping Antworten. Über Port 2373 wurde die Steuerkarte auf dem Controller erreicht. Die Steuereinheit läuft auch bei ausgeschaltetem Gerät. Aus den Logs erkannten wir, dass das Gerät nicht korrekt hochgefahren war. Wichtig: zuerst muss das Enclosure, dann die Steuereinheit eingeschaltet werden. Nach Bestätigung des ordnungsgemäßen Betriebs starten Sie die Konfiguration über das Eva-Storage-Konfigurationsprogramm. Zunächst werden die Festplatten kontrolliert (8 Stück liegen bei) und in einer Gruppe mit einem Namen zusammengefasst. Beim Konfigurieren der Disk-Group werden Sie gefragt, ob 1 oder 2 Disks als Spare verwendet werden; in diesen Geräten wird kein einzelner Disk, sondern Diskspeicher reserviert. Bedenken Sie, dass jede Sicherheitsmaßnahme Speicherplatz kostet :). Im selben Menü sehen Sie, welche RAID-Struktur möglich ist und wieviel Speicher Sie erhalten. Optimal für Sicherheit/Kapazität ist meist RAID 5. Mit etwas Spare und RAID 5 erreichten wir ~1,2 TB. Datastores werden erstellt und benannt. Nach der Disk-Konfiguration werden Hosts angelegt und ihnen Ethernet-Adapter zugewiesen. Wir hatten einen, also ein Zuordnungs-Eintrag, und damit war die Storage-Konfiguration abgeschlossen. Wenn Sie VM-seitig die Datastores hinzufügen, sehen Sie die im Storage definierten Datastore-Namen. Der Rest liegt bei Ihnen.
Hoffentlich hat dieser Artikel geholfen.
Umman Kurşun




